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Was überhaupt ist Ethik? - fragte Thomas Mann in einem Essay über Arthur Schopenhauer . Diese, von Thomas Mann formulierte Schopenhauersche Erkenntnis dürfte vielen Morallehrern nicht angenehm sein, erklärt sie doch, warum ihrem Bemühen, soweit es nicht ohnehin erfolglos bleiben muss, enge Grenzen gesetzt sind. Schopenhauer hatte es deshalb von vornherein vermieden, Moral zu predigen. Stattdessen gab er, was weit schwieriger ist, in seinen Schriften eine sehr tiefe, aber dennoch verständliche Begründung für Ethik. Moral und Ethik sind in Schopenhauers Philosophie zwei zentrale, kaum voneinander zu unterscheidende Begriffe. Arthur Schopenhauer brachte das bereits im Titel, unter welchem er zwei seiner Schriften zusammenfasste, zum Ausdruck, nämlich “ Die Grundprobleme der Ethik, behandelt in zwei akademischen Preisschriften “. Die zweite dieser “ Preisschriften ” trägt die Überschrift Auch in philosophischen Nachschlagewerken ist schwer erkennbar, worin eigentlich der wesentliche Unterschied zwischen Ethik und Moral besteht: So erklärt das “ Philosophische Wörterbuch ” (21. Aufl. - Stuttgart 1982, S. 169) Ethik als “ Sittenlehre ”. Sie sei “ praktische Philosophie, denn sie sucht nach einer Antwort auf die Frage; was sollen wir tun?”. Moral sei Die vorstehende Definition von Ethik, die sich auf das “Sollen” bezieht, zeigt erhebliche Unterschiede zu Arthur Schopenhauer, wie in der folgenden Zusammenstellung aus seinen Werken ersichtlich ist: |
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Zitatquellen (auf Grundlage von Wagners > Schopenhauer - Register) Wichtigste Quellen:
Fortsetzung Teil > 2 > 3 > 4 (von Arthur Schopenhauer : Ethik und Moral ) > Tugend und Egoismus |
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