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Arthur Schopenhauer : Gewalt

Kurzdarstellung zu Arthur Schopenhauer und seiner Philosophie
 auf Grundlage von > Wagners Schopenhauer-Register

 

  • Die Ausübung des Unrechts geschieht entweder durch Gewalt oder durch List. Gewalt ist, das fremde Individuum durch physische Kausalität zu zwingen, nach des Andern Willen zu handeln
    > W I  398; E 222; (P II 262).
    Dem vorausgesetzten bösen Willen Anderer und der demnach vermuteten physischen Gewalt habe ich das Recht, physischen Widerstand, auf Gefahr des Beeinträchtigers, zum voraus ent- gegenzustellen
    > E 223. 
    Unrecht durch Gewalt ist für den Ausüber nicht so schimpflich wie Unrecht durch List, weil jenes von physischer Kraft zeugt, welche stets imponiert.
    > W I 399; E 226.
     
  • Von Natur, also ursprünglich, herrscht nicht das Recht, sondern die Gewalt
    > P II 265 f., 258; E 159, 213; W I 403.
    Bei den Menschen kann man sich nur durch physische Gewalt Respekt verschaffen. Wollte man sich bloß auf moralische Gewalten berufen, so erhielte man ein Hohngelächter zur Antwort
    > P II 266 f.
    Es ist wichtig, dass sich im Staat die Gewalt mit der Gerechtigkeit und Intelligenz vereint findet
    > P II 267.
    Durch Gewalt kann das Recht bloß unterdrückt, nie aufgehoben werden
    > W II 682.       

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